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Zeit sparen mit der 5D Methode

Die 5D Methode beschreibt fünf Möglichkeiten zum Umgang mit den vielen Dokumenten, Briefen und Informationen, die wir tagtäglich erhalten. Diese führen nicht selten zu einem vollen Schreibtisch. Unter den Haufen an Papier findet man nur wirklich selten die Informationen, die man gerade sucht.

Wenn man die 5D Methode anwendet, so gibt es die folgenden Möglichkeiten.

Discard it (wegwerfen)

Bearbeiten Sie ein- und ausgehende Post blockweise. Entscheiden Sie beim ersten Betrachten, ob es sich für Sie um einen relevanten Informationszugewinn handelt. Werfen Sie sonst das Dokument sofort weg bzw. setzen Sie sich ein Wegwerfdatum, an dem das Dokument vernichtet wird.

Deal with (anpacken)

Entscheiden Sie, was mit der Post passiert – sofort bearbeiten, Wiedervorlage, Ablage. Diese Entscheidung sollten Sie fällen, wenn Sie es zum ersten Mal in der Hand halten.

Determine a future action (Maßnahmen festlegen)

Soforterledigung – sie bearbeiten die Post sofort. Alles was früh im Eingang ist wird abends im Ausgang sein.

Direct or Distribute (weiterleiten oder verteilen)

Leiten Sie die Post an jemanden weiter, der mehr für die Aufgabe verantwortlich ist. Helfen Sie dabei dem Empfänger mit einer kurzen Information, wieso und warum Sie die Aufgabe weiterleiten.

Deposite it (Ablegen)

Diese Aufgaben sind nach Eisenhower Prinzip wichtig aber nicht dringend. Legen Sie die Dokumente vorgangsorientiert, z.B. in Projektordnern, ab. Bearbeiten Sie die Ablage regelmäßig.

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Kopfrechnen einfach gemacht

Ich bin der Meinung, dass man Kopfrechnen erlernen und auch die Fähigkeit Aufgaben im Kopf zu rechnen dadurch stärken kann, dass man versucht die alltäglichen Aufgaben immer wieder im Kopf zu rechnen. Am Anfang mag dies schwer erscheinen und man kommt auch vielleicht nicht immer auf das richtige Rechenergebnis, doch sollte man diese Fähigkeit trainieren.

Meine Herangehensweise ist die Zerlegung einer schwierigen Aufgabe im Kopf und dadurch trainiere ich einerseits die Mathematik und andererseits mein Erinnerungsvermögen, da ich auf die vorherigen Ergebnisse zurückgreifen muss, wenn ich bei der zweiten, dritten oder vierten Teilaufgabe bin.

Am Anfang eine leichte Aufgabe: Was ist die Quadratzahl von 17?

Ja ok, das Ergebnis ist 289. Gut gemacht. Auswendig gelernt? ;-) Ich habe mir die Quadratzahlen nie so eingeprägt. Ich habe immer versucht, das Ergebnis herzuleiten. So splitte ich die Aufgabe 17 * 17 zuerst in 17 * 10 und 17 * 7. 17 * 10 sind 170, das dürfte wohl jedem leicht fallen, aber was ist 17 * 7? Nun 17 * 7 ist ja nichts anderes wie 10 * 7 + 7 * 7. Das kleine Ein Mal Eins beherrsche ich doch auswendig und 10 * 7 sollte auch kein Problem darstellen. So erhält man als Ergebnis 70 und 49. Jetzt kommt das Gedächtnis ins Spiel. 70 + 49 haben wir soeben im Kopf gerechnet und man erhält als Summe 119. Aber wie war noch das Ergebnis von vorher? Achja 17 * 10 waren 170 und so erhält man als Gesamtergebnis 119 + 170 = 289.

So leite ich mir tagtäglich leichte Rechenaufgaben auch für den beruflichen Alltag aus Teilaufgaben zusammen und trainiere so unwissentlich mein Gehirn.

Beispiele:

Nehmen wir an ich verpacke produzierte Teile und in einen Karton passen 16 Teile. Wieviel Kartons benötige ich mindestens, wenn ich 200 Teile da liegen habe. Teilaufgaben: Ich weiß, dass 160 Teile 10 Kartons wären, so muss ich nur noch die restlichen 40 Teile durch 16 teilen, was mit 2,5 als Ergebnis getan wäre. So brauche ich 10 + 2,5 also mindestens 13 Kartons um alle Teile zu verpacken.

Ich benötige 6 Schrauben, um ein Teil fertig zu montieren. Ich weiß der Kunde hat einen Auftrag über 375 Teile ausgelöst. Ich habe noch 104 Schrauben aus dem letzten Auftrag als Überbleibsel. Wieviel Schrauben muss ich bestellen? 375 * 6 = ? Ok man kann es auch überblicken, dass das Ergebnis  2250 – 104 = 2146 ist, aber hier kommt für mich ebenso eine Zersplittung in Frage. Hier wende ich meistens zwei Möglichkeiten an. Entweder nehme ich beim Multiplikator 6 das Dreifache oder Zweifache des Ergebnisses. Hier zum Beispiel 375 * 2 ist für mich einfacher zu rechnen als 375 * 6. 375 * 2 ergibt 750. Dies muss ich nun nur noch mal Drei rechnen … 750 … 1500 … 2250. Fertig. Die 104 Bestandsschrauben subtrahiert und man erhält das Ergebnis 2146.

So gibt es für viele Teilbereiche komplexere Aufgaben, die man aber simpel in Teilaufgaben zerlegen kann und die sich dann leichter lösen lassen. Ich finde Kopfrechnen macht mächtig Spaß und den Chef zu verblüffen, indem man ihm nach ein paar Sekunden auf eine Aufgabe die richtige Zahl aus dem Kopf sagt um so mehr.

Versuchen Sie im täglichen Leben einfache Aufgaben wirklich im Kopf zu rechnen. Es wird sich irgendwann auszahlen.

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Erfolgreich beim KommunizierenRhetorische Kompetenz gehört zu den Grundqualifikationen des heutigen Wirtschaftslebens. So leiten Marijke Roelandt-Toschev und Diplom Kaufmann Morris Gessner ihr gemeinsam veranstaltetes Seminar ein. Dieser Aussage kann man nur zu gut zustimmen, denn gerade in der heutigen Zeit zählen Überzeugung in Kommunikation, Gestik und Mimik zu den wichtigen Standbeinen in der Wirtschaft.

Wollten Sie schon immer lernen, wie Sie ein Produkt erfolgreich präsentieren, einen Vertrag zu Ihren Gunsten abschliessen, wie Ihre Rede die Aufmerksamkeit und das Interesse Ihrer Zuhörer fesselt, wie Sie in Gehaltsverhandlungen mit Ihrem Chef in punkto Sicherheit und Souveränität punkten oder wie Sie Ihre Mitarbeiter gezielt motivieren können?

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