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Kommanditgesellschaft (KG)

Kommanditgesellschaften sind vertragliche Vereinigungen von mindestens zwei Personen zum Betrieb eines Handelsgewerbes, wobei mindestens einer den Gläubigern unbeschränkt mit seinem Gesamtvermögen haftet. Diesen Gesellschafter nennt man Komplementär. Weiterhin gibt es bei einer KG die Kommanditisten, die lediglich mit der geleisteten Kapitaleinlage haften. Geregelt ist die KG in den §§ 161-177a des HGB.

Insofern der Kommanditist nicht mit seiner Einlagenhöhe im Handelsregister eingetragen ist, wird auch dieser unbeschränkt haftbar.

Komplementäre übernehmen in etwa den Part eines Gesellschafters bei der OHG.

Die Pflichten des Kommanditisten sind die Leistung der Kapitaleinlage gemäß Vertrag und eine, im angemessenen Verhältnis, Verlustbeteiligung. Dafür hat der Kommanditist ein eingeschränktes Kontrollrecht (einmal pro Jahr), ein Widerspruchsrecht bei außergewöhnlichen Geschäftstätigkeiten sowie eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 4% Vordividende auf die Kapitaleinlage und einen angemessenen Anteil am Restgewinn. Wenn die Kapitaleinlage in voller Höhe gezahlt wurde, so ist eine Auszahlung möglich. Andernfalls wird diese nur auf dem Gesellschafterkonto verbucht.

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