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Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Der Grundgedanke des Arbeitsschutzes ist es, den Mensch vor Gefahren und Beeinträchtigungen im Arbeitsprozess zu schützen. Hierbei soll die Absicherung technisch und sozial erfolgen. Gesetzliche Grundlagen regeln das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das Sozialgesetzbuch (SGB), das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie verschiedene Verordnungen der Berufsgenossenschaften. Arbeitsschutz kann unmittelbar, mittelbar oder hinweisend erfolgen.

Verantwortungen im Arbeitsschutz

Entgegen der weit verbreiteten Meinung und der teilweise vorzufindenden Handhabung von Unternehmen ist für den Arbeitsschutz der Arbeitgeber verantwortlich. Dies bedeutet für den Unternehmer Mehraufwendungen, die von vornherein mit kalkuliert werden müssen. Sobald ein Existenzgründer plant, einen Angestellten zu beschäftigen, sollte er sich also im Klaren darüber sein, dass beispielsweise die persönliche Schutzausrüstung (PSA) für den Arbeitnehmer zu erwerben ist.

Für diese PSA gilt dabei das Motto: „So sicher wie nötig!“ nicht „So sicher wie möglich!“ Es hängt also von der Art der Tätigkeit ab, ob erweiterte Arbeitsschutzausrüstung, wie beispielsweise Schutzhelme oder Gehörschutz, notwendig ist.  Für die PSA gelten berufsspezifische Normen und Richtlinien für:

  • Schutzkleidung
  • Fuß- und Handschutz
  • Augen- und Gehörschutz
  • Atem- und Kopfschutz
  • Absturzsicherung
  • Gehörschutz

Der Unternehmer kann die Verantwortung an Führungskräfte delegieren, wie diesen Weisungsbefugnis übertragen wurde. Der Unternehmer hat aber dennoch die Verantwortung für die Auswahl der richtigen Führungskraft und die Abgrenzung der delegierten Verantwortungsbereiche. Er muss die Führungskraft zudem ausreichend einweisen. Die Organisation und Kontrolle des gesamten betrieblichen Arbeitsschutzes obliegt aber, trotz Delegierung der Verantwortung, weiterhin dem Unternehmer.

Arbeitsschutz – Sicherheitstechnik

Man unterscheidet drei Arten von Arbeitsschutz.

1. unmittelbarer (technischer) Arbeitsschutz

Der unmittelbare Arbeitsschutz dient dazu, Gefahren von vornherein zu vermeiden. Er umfaßt alle konstruktiven technischen Maßnahmen.

2. mittelbarer Arbeitsschutz

Der mittelbare Arbeitsschutz soll Menschen gegen Gefahren schützen. Er umfaßt Schutzeinrichtungen, Verkleidungen, Verdecke oder andere Schutzsysteme.

3. präventiver (hinweisender) Arbeitsschutz

Der präventive Arbeitsschutz soll Menschen vor Gefahren warnen. Dabei nutzt man häufig die Kennzeichnung von Gefahrenstellen mit Hinweisschildern. Die Hinweisschilder unterteilt man in Verbots-, Gebots-, Warn- und Hinweisscheilder.

Arbeitsschutz in Sachsen

weiterführende Links:

http://www.arbeitsschutz-sachsen.de/

TÜV Süd

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